Hallo liebe Eltern, Freunde, Lehrer und andere Neugierige…
Wir, dass sind Conny und Jacob,
die Blogger vom 7. Nordmetall Erfindercamp, werden Euch in diesen aufregenden Tagen von unseren Erlebnissen und Abenteuern berichten.
...ich bin Conny und beginne den Blogg. Ich komme vom Gerhart-Hauptmann-Gymnasium aus Wismar und möchte vom heutigen Vormittag berichten.
Als wir nach endloser Busfahrt endlich bei Semcoglas in Neubrandenburg ankamen, begrüßten uns sowohl ein freundlicher Mitarbeiter, als auch schrecklicher Lärm, der von den dortigen Maschinen stammte.
Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt, von denen eine die Maschinen im Werk erklärt bekamen, die anderen zusehen mussten, wie eine Glasscheibe nach der anderen professionell und sinnvoll zertrümmert wurden.

...

Ich dachte, dass es ein toller Job sein muss, den ganzen Tag Stahlkugeln aus mehreren Metern Höhe auf völlig heile Glasplatten krachen zu lassen. Aber mir wurde erklärt, dass man auch bei den Auswertungen der Versuche viel rechnen und schreiben muss. Schade, sonst wäre es ein echter Traumjob. Und jetzt ist Jacob an der Reihe…
…tja, ich bin Jacob. Ich gehe genau wie Conny auf das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium und erzähle Euch, was wir am Nachmittag so erlebt haben.
Die Besichtigung bei Semcoglas war gerade zu Ende, da mussten wir schon wieder in den Bus steigen. Ich fahre ja nicht so gerne Bus, aber die ungewollte Sightseeing-Tour in Plau am See weckte auch den letzten wieder auf. Am Kletterpark dann endlich angekommen, wartete das Mittagessen schon auf uns – Bratwurst und Salate.

Wer als Erster fertig war, bekam einen Klettergurt angelegt, wurde unterwiesen und durfte endlich in die Bäume steigen.

Wer nicht klettern wollte, durfte Schuhe und Socken ausziehen und über Stock und Stein und dicken Modder stiefeln. Sie sahen hinterher entsprechend aus.

Unsere erste Klettertour war noch relativ einfach, auch wenn manche Elemente etwas knifflig waren.

Die zweite war schon etwas schwieriger. Das letzte Hindernis war eine Seilbahn über einen kleinen See. Es war ein wenig wie fliegen.

Als es alle heil überstanden hatten, gab es für jeden ein Eis. Leider wurden die Bratwürste nicht alle. Darum wurde als Prämie für jede verzehrte Bratwurst ein Eis ausgesetzt. Das war ihr Ende. Bald darauf zurück in Salem erwartete uns, endlich, das Abendbrot.
Ein Teller Soljanka und/ oder eine Brezel passten gerade noch hinein.
Conny meint, ich soll nicht so tun, als wenn wir hier nur essen würden. Das stimmt natürlich. Deswegen haben wir sicherheitshalber entsprechende Beweisfotos hochgeladen, damit jeder sehen kann, das wir hier richtig ackern müssen.